Viele Ärztinnen und Ärzte zögern vor der Investition in ein Lasersystem, weil sie die Wirtschaftlichkeit schwer greifen können. Dabei zeigt die Praxis: Mit einer klaren Strategie kann sich ein System oft deutlich schneller amortisieren, als zunächst erwartet.
Hinweis: Die folgenden Zahlen sind Beispielrechnungen und ersetzen keine individuelle betriebswirtschaftliche Beratung.
Schritt 1: Behandlungsangebot definieren
Nehmen wir ein fiktives Beispiel einer Praxis mit Fokus auf ästhetische und gynäkologische Leistungen:
- Fraktionierte Laserbehandlung für Narben und Falten
- Vaginal Rejuvenation / funktionelle Beschwerden
- Ergänzende, kleinere Anwendungen (z. B. kleine Gefäßveränderungen)
Diese Leistungen sprechen unterschiedliche, aber teilweise überlappende Zielgruppen an – ideal für Cross-Selling.
Schritt 2: Realistische Fallzahlen planen
Konservatives Beispiel für die ersten 6 Monate nach Einführung:
- 6 Patient:innen pro Woche für eine Laserleistung
- Durchschnittlich 3 Sitzungen pro Patient:in
- 24 Sitzungen pro Monat
Steigt die Bekanntheit, sind 8–10 Patient:innen pro Woche realistisch – insbesondere, wenn die Praxis aktiv kommuniziert und das Team geschult ist, die Leistungen zu empfehlen.
Schritt 3: Preisgestaltung & Umsatzpotenzial
Nehmen wir einen durchschnittlichen Behandlungspreis von 280–350 € pro Sitzung (je nach Leistung und Region). Daraus ergibt sich bei 24 Sitzungen im Monat:
- konservativ: 24 × 280 € = 6.720 € Monatsumsatz
- realistisch bei guter Auslastung (35 Sitzungen): 35 × 300 € = 10.500 € Monatsumsatz
Schon mit konservativen Zahlen lässt sich ein hoher fünfstelliger Jahresumsatz generieren.
Schritt 4: Investitionssumme und Amortisation
Angenommen, das Lasersystem inkl. Zubehör und Schulung kostet:
- Investition: 75.000 €
Bei konservativen 6.720 € Umsatz pro Monat:
- 75.000 € / 6.720 € ≈ 11,2 Monate bis zur rechnerischen Amortisation
Bei höherer Auslastung (10.500 €/Monat):
- 75.000 € / 10.500 € ≈ 7,1 Monate
Selbst wenn Sie laufende Kosten, Marketing und Finanzierungskosten einrechnen, ist eine Amortisationszeit von unter 18 Monaten sehr realistisch, sofern das System aktiv genutzt wird.
Schritt 5: Marketing und Kommunikation nicht unterschätzen
Der Unterschied zwischen „Gerät steht im Behandlungsraum“ und „Gerät arbeitet wirtschaftlich“ ist Kommunikation:
- prominente Platzierung auf der Website (eigene Leistungsseiten, Blogbeiträge)
- Info-Flyer und Roll-ups im Wartezimmer
- geschultes Team, das im Gespräch aktiv auf Behandlungsmöglichkeiten hinweist
- strukturierte Follow-ups (z. B. bei Patient:innen, für die die Behandlung sinnvoll wäre)
Ein erfahrener Partner unterstützt Sie dabei, das System nicht nur technisch, sondern auch kommunikativ in Ihre Praxis zu integrieren.
Schritt 6: Sicherheit durch erfahrenen Hersteller & Partner
Damit sich die Investition reibungslos rechnet, brauchen Sie:
- ein zuverlässiges System mit geringer Störanfälligkeit
- starken Service und schnelle Reaktionszeiten
- einen Partner mit Erfahrung in der Medizintechnik und im internationalen Vertrieb von Lasersystemen
Je planbarer Technik und Service sind, desto sicherer können Sie kalkulieren.
Fazit: Vom Investitionsrisiko zur Wachstumschance
Ein Lasersystem ist keine Ausgabe, sondern – richtig eingesetzt – ein Wachstumshebel für Ihre Praxis:
- neue Erlösquellen
- höhere Wertschöpfung pro Patient:in
- starkes Profil im Wettbewerb
- messbare Amortisation in überschaubarer Zeit
Sie möchten eine individuelle Beispielrechnung auf Basis Ihrer Praxiszahlen? Wir analysieren gemeinsam Ihr Leistungsspektrum, Ihre Zielgruppe und Ihr Umsatzpotenzial – und zeigen Ihnen, wie sich ein Lasersystem in Ihrer Praxis konkret rechnet.


